Yahoo-Nachrichten von heute:
Kürzlich stand die Polizei vor der Tür der Amerikanerin Angel Adams: Einer ihrer Söhne "soll" ein Nachbarshaus mit Steinen beworfen haben. Die 39-Jährige ist im achten Monat schwanger und erwartet ihr 16. Kind. Sie verweigerte den Beamten den Eintritt. Bei der folgenden Auseinandersetzung "sollen" die Polizisten einen Elektroschocker gegen sie eingesetzt haben, "behauptet" die Frau. Die Polizei dementiert das jedoch.

Angel Adams, schwanger mit ihrem 16. Kind (Screenshot: News Channel 8)
An der Tür der 39-jährigen Angel Adams aus Tampa im US-Bundesstaat Florida klingelten zwei Polizisten: Eines ihrer 15 Kinder habe mit Steinen auf ein Nachbarshaus geworfen, so der Vorwurf. Da die Beamten keinen Durchsuchungsbefehl vorlegen konnten, verwehrte Adams den Beamten den Zutritt. Das sollen sie jedoch ignoriert haben. „Ich habe den Beamten gesagt: ‚Kommt nicht in mein Haus“, so Adams gegenüber dem Nachrichtenportal „Tampa Bay Online“.

Doch die Polizisten, ein Mann und eine Frau, hätten nicht auf sie gehört und sie stattdessen zur Seite gestoßen, berichtet die 39-Jährige. Nach einem Handgemenge, an dem auch Adams’ 21-jährige Tochter beteiligt "gewesen sein soll", "soll" die im achten Monat hochschwangere Frau in ihr Schlafzimmer gelaufen sein. Dort "soll" die Beamtin sie gepackt und aufs Bett geworfen haben – während ihr Kollege "angeblich" zum Elektroschocker griff. Für ein Team des TV-Senders „News Channel 8“ stellte sie die Szene vor laufender Kamera nochmal nach. „Ich habe irgendetwas gespürt (…), das durch mich hindurchschießt“, gab Adams an. Die Polizisten hingegen beschreiben die Situation ganz anders.

In der Version der Beamten habe die weibliche Gesetzeshüterin zuerst an der Tür gestanden und sei dann ins Hausinnere getreten, um mit dem Jungen zu sprechen, der die Steine geworfen haben soll. „In diesem Moment "schlug" der Kleine die Beamtin“, so eine Sprecherin der Polizeistation von Tampa.
Ihr Kollege "griff ein": „Während der Polizist mit dem Kind rangelte, "kämpften" die schwangere Tatverdächtige und ihre Tochter mit der Polizistin.“ Danach "hätten" die beiden Frauen die Beamtin nach draußen gebracht und ihren Kollegen mit vier Familienmitgliedern im Haus zurückgelassen.

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Angel Adams sagt, die Polizeibeamten "hätten" nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres ungeborenen Kindes gefährdet. Die Polizeisprecherin hingegen "pocht darauf", dass Adams sich selbst in Gefahr gebracht "habe". "Die Mutter und ihre 21-jährige Tochter wurden verhaftet und der Körperverletzung beschuldigt". Mittlerweile sind beide auf Kaution freigekommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Angel Adams‘ Name in der Presse auftaucht. Vor rund zwei Jahren musste die unverheiratete Mutter aus der Wohnung, in der sie mit ihren 15 Kindern lebte, ausziehen. Der Vermieter störte sich an der Größe ihrer Familie. Die Amerikanerin beschwerte sich daraufhin öffentlich über die mangelnde finanzielle und soziale Unterstützung von Seiten des Staates. Dieser ergriff daraufhin die Initiative und vermittelte ihr eine größere Unterkunft mit ausreichend Platz für die Großfamilie.

Igelin:
Die Aussagen der Geschädigten wird mit den Worten: "soll" "angeblich" "hätte" in frage gestellt,
die Aussagen der Polizei jedoch wird als Tatsache dargestellt.

Damit stellen die Berichterstatter ihre Position aufseiten der "Gesetzeshüter" dar und diffamieren die Opfer.

Das ist ganz sicher keine unvoreingenommene Berichterstattung - aber so wird in der Presse Politik gemacht und Meinungen manipuliert und suggeriert. Schauen Sie bewußt hin, wenn Sie Berichte lesen. Das ist keine Ausnahme.
Für mich sind die Aussagen der Mutter glaubhaft, die der Polizisten jedoch nicht.

So arbeiten auch die Gerichte und die Rechtsanwälte. Wenn ihr eigener Rechtsanwalt Ihre Aussagen vor Gericht mit seiner Wortwahl als unglaubwürdig darstellt, sollten sie ihren Rechtsanwalt das Vertrauen entziehen und ihn feuern.